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St. Ursula Gymnasium Freiburg

"Mädchen fördern, Armut bekämpfen, Mädchen können mit uns rechnen"

Getreu diesem Motto engagieren sich am St. Ursula Mädchengymnasium in Freiburg nach kleinen Anfängen inzwischen ca. 100 Schülerinnen aus den Klassen 5 bis 12 für die Ausbildung indischer Mädchen. Die Arbeitsgemeinschaft "Eine-Welt-AG" trifft sich unter der Leitung von Frau Menz und Herrn Salzmann und sucht Mittel und Wege um den Kreislauf des Elends und der Ausbeutung zu durchbrechen. Bis zu ihrem Tod stand die Arbeitsgemeinschaft in sehr engem Kontakt mit Mutter Baptista Simons. Im Austausch mit ihr erfuhr die Gruppe immer wieder, dass die Kraft, Berge zu versetzen in  uns allen liegt, dass wir uns aber auch jeden Tag dafür einsetzen müssen, dass es vielleicht eines Tages nur noch eine Welt gibt, in der wir menschenwürdig leben können.

Den alljährlichen Indienabend mit indischem Essen und einem Programm aus Tätigkeitsberichten, Tanz und Verlosungen etc. veranstaltet die Gruppe um den Schulbesuch von Adivasimädchen zu finanzieren. Diese Mädchen leben meist in einem Internat, das von den Schwestern des St. Joseph Sevika Sansta geleitet wird, denn die Hütten ihrer Eltern liegen sehr weit von jeder Schule entfernt. Eine Ausbildung für ihre Kinder können sie nicht finanzieren, in den meisten Familien mangelt es schon an ausreichend Nahrung oder Kleidung.

Außerdem führen die Schülerinnen das ganze Jahr über selbstständig einen kleinen "Eine-Welt-Stand". Jeden Dienstag während der großen Pause und bei Schulveranstaltungen werden Kaffee, Tee, Schokolade, Orangensaft, getrocknete Mango und Reis aus fairem Handel zum Verkauf angeboten. Der Erlös kommt ebenfalls der Schulausbildung der Mädchen in Indien zu Gute. Im Jahr 2009 erhielten die sieben für den "Eine-Welt-Stand" verantwortlichen Schülerinnen der Oberstufe den Förderpreis der European Charity University.

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