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Leprakolonien

Die erste Leprakolonie "Ishawaas" nahm 1962 ihren Anfang, sie sollte geheilten Kranken die Chance zur Rehabilitierung bieten. Trotz der Verstümmlung ihrer Gliedmaßen war es aber möglich, dass sie selbst zu ihrem Lebensunterhalt beitrugen. So entstand Pallia, eine Modellfarm, die heute von 4 Ordensschwestern und 30 Familien rehabilitierter Leprakranker in Gemeinschaftsarbeit bewirtschaftet wird. Die Erträge kamen den Menschen in den Kolonien zu Gute. In Ujjain entstand zwar keine Kolonie, aber eine Versammlungshalle, zu der die Kranken kommen können um sich behandeln zu lassen. Im Jahr 1968 kam der Steyler Missionsbruder Henry Dunk nach Indore. Er war gelernter Krankenpfleger und rief die mobile Ambulanz ins Leben, die noch heute von Indore aus mehrmals wöchentlich die Kolonien Ishawaas, Pallia und Ujjain aufsucht und die Kranken mit Medikamenten versorgt.

Die Kinder der Leprosen erhalten durch die finanzielle Unterstützung von Paten die Möglichkeit eine Schulausbildung zu erlangen. Durch die Unterbringung im Internat ist es für sie möglich ohne das soziale Stigma der Krankheit ihrer Eltern zu lernen.

Jede Kolonie trägt auf ihre Weise dazu bei, dass ihre Bewohner in Würde leben können und erfahren, dass sie in dieser Gesellschaft etwas wert sind. Über die einzelnen Konzepte lesen Sie auf den nachfolgenden Seiten.

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